Baby baden – Das musst Du wissen

Babys erstes Bad – das ist ein Erlebnis für das Kleine und die Eltern. Doch worauf gilt es zu achten? Was ist wichtig? Und womit wäscht man das Baby überhaupt? Fragen über Fragen schwirren in den elterlichen Köpfen umher. So lasst uns Licht ins Dunkle bringen.

Wo das Baby baden?

Am einfachsten klappt es in einer Babywanne mit Ständer. Diese haben die perfekte Höhe und Form für das Babybaden. Natürlich geht auch eine Babywanne auf einer Küchentheke oder eine Waschschüssel in der Spüle. Es muss nicht zwingend DIE Babywanne sein, aber durchaus lass Dir sagen: Die Dinger sind schon recht komfortable.

Babywanneneinsatz – ja oder nein?

Hier scheiden sich die Geister. Manch einer ist überzeugt von dem Wanneneinsatz, weil das Baby perfekt darin liegt und die Eltern ein Plus an Sicherheit fühlen. Andere mögen es lieber das Baby im Bade-Armgriff zu halten. Ich selbst bevorzugte beispielsweise den Armgriff.

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Die perfekte Badeumgebung

Die Raumtemperatur sollte bei 25 Grad liegen. Handtuch zum Abtrocknen, Windel und neue Kleidung sollten bereit liegen. Die optimale Wassertemperatur liegt bei 37 Grad. Hierfür empfiehlt sich ein Badethermometer zu verwenden. Die Wassertiefe sollte nicht mehr als fünf bis acht Zentimeter haben. Ein Waschlappen sollte bereit liegen. Ein kleiner Becher ist ebenfalls nie verkehrt.

Badezusatz ja oder nein?

Normalerweise reicht die Reinigung mit klarem Wasser. Die Haut Deines Babys ist am Anfang seines Lebens noch sehr empfindlich, weswegen eine Badezeit von zwei bis fünf Minuten einmal die Woche vollkommen genügen. Wer mag, kann ein wenig Muttermilch ins Badewasser geben. Muttermilch pflegt Babys Haut. Alternativ darf man auch ein spezielles Baby-Badeöl nutzen. Auch verschiedene Badeschaum-Produkte für Babys gibt es auf dem Markt. Es ist nicht verboten sie zu nutzen, Du musst es allerdings auch nicht tun. Normalerweise bedarf es nichts außer klarem Wasser.

Das Baden

Am Anfang steht das Auskleiden des Babys. Dabei kannst Du wunderbar mit dem Kleinen reden und erzählen, was jetzt passiert und was Du tust. Reinige den Po Deines Babys mit einem feuchten Tuch. Zieh Dein eigenes Shirt aus, wenn Du magst, und nutze den Haut an Haut Kontakt für ein beruhigtes Hinüberbringen zur Babywanne. Hat auch den Vorteil, dass Deine Kleidung trocken bleibt. Lasse das Baby zunächst nur leicht mit den Füßen und Beinen ins Wasser. Greife zum Waschlappen und wasche Dein Kind langsam. Sprich dabei mit Deinem Kind. Deine Stimme wirkt beruhigend. Bei älteren Babys kann auch ein Badetier hilfreich sein. Mit dem Becher lassen sich Haare bei älteren Babys gut ausspülen.

Nach dem Baden

Heraus aus dem Wasser und hinein ins Badetuch. Nun heißt es das Kleine gründlich trocknen. Vergiss dabei die Hautfalten am Hals nicht und sei auch unter den Armen gründlich. Kontrolliere direkt die Finger und Fußnägel. Mit einer abgerundeten Schere kannst Du sie schneiden.
Zuletzt kann man das Baby mit einer Pflegecreme eincremen – muss man jedoch nicht. Muttermilch im Badewasser erspart das Eincremen komplett. Wenn Dein Baby es mag, kannst Du mit etwas Babyöl eine sanfte Babymassage ausführen. Dabei entspannen die Kleinen und die Durchblutung und die Verdauung wird gefördert. Und nach dem Anziehen hat das kleine Lebewesen sich eine Mahlzeit an der Brust oder aus der Flasche verdient und vermutlich kannst Du es danach ins Bettchen legen, denn Baden macht kleine Babys sehr müde.

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